Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der AET GbR für Schulungen, Stand 06.11.2016

§ 1 Allgemeines
(1) Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen der AET GbR (nachfolgend:
„Veranstalter“) gelten für alle Dienstleistungsverträge über vom Veranstalter angebotene
Schulungen zwischen dem Veranstalter und Personen, die sich für diese Schulungen
anmelden (nachfolgend: „Teilnehmer“).
(2) Änderungen und Ergänzungen der jeweils abgeschlossenen Verträge bedürfen der
Schriftform.

§ 2 Vertragsschluss
Die Anmeldung eines Teilnehmers zu einer vom Veranstalter angebotenen Schulung stellt ein
Angebot auf Abschluss eines entsprechenden (Dienstleistungs-)Vertrages dar. Der Vertrag kommt
erst durch die Annahme dieses Angebotes durch den Veranstalter, in der Regel in Form einer
Buchungsbestätigung, zu Stande.

§ 3 Haftung
(1) Alle Schulungen des Veranstalters werden mit größter Sorgfalt vorbereitet und durchgeführt.
Ein aufmerksamer Teilnehmer kann das Schulungsziel erreichen. Dennoch kann der
Veranstalter keine Gewährleistung, Garantie oder Ähnliches für einen entsprechenden
Schulungserfolg beim Teilnehmer übernehmen.
(2) Die Verjährungsfrist für Schadensersatzansprüche des Teilnehmers gegen den Veranstalter
beträgt 1 Jahr ab Entstehen des Anspruchs und Bekanntwerden der anspruchsbegründenden
Umstände.
(3) Dies gilt nicht für Schadensersatzansprüche wegen Verletzung von Leben, Körper und
Gesundheit und für Schadensersatzansprüche, die auf einer vorsätzlichen oder grob
fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters, seiner gesetzlichen Vertreter oder seiner
Erfüllungsgehilfen beruhen.
(4) Die Haftung des Veranstalters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen für
Sachschäden während der Durchführung der Schulungen wird auf grobe Fahrlässigkeit
beschränkt.

§ 4 Absage („Cancellation“) durch den Teilnehmer
(1) Der Teilnehmer kann seine Teilnahme an einer durch ihn gebuchten Schulung bis 1 Woche
vor Schulungsbeginn ohne Angabe von Gründen kostenfrei absagen. Bereits bezahlte
Teilnahmegebühren werden in diesem Fall in vollem Umfang erstattet. Im Falle einer
Absage durch den Teilnehmer bis maximal 3 Werktage vor Schulungsbeginn verringert sich
die fällige Teilnahmegebühr um 50 %. Überschießende, bereits bezahlte Teilnahmegebühren
werden vom Veranstalter erstattet. Bei einer Absage durch den Teilnehmer, die weniger als 3
Werktage vor Schulungsbeginn erfolgt, ist weiterhin die volle Teilnahmegebühr fällig.
(2) Das gesetzliche Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen von Teilnehmern, die Verbraucher
im Sinne des § 13 BGB sind, bleibt von diesen Regelungen unberührt.

§ 5 Absage („Cancellation“) durch den Veranstalter
(1) Der Veranstalter behält sich vor, Schulungen bis maximal 5 Tage vor Schulungsbeginn aus
folgenden Gründen abzusagen:
1. Die Mindestteilnehmerzahl von 5 Personen wurde nicht erreicht;
2. Krankheit eines Ausbilders;
3. Sonstige vom Veranstalter nicht zu vertretende Gründe, die die Durchführung der
Schulung für diesen unzumutbar machen.
(2) Der Anspruch des Veranstalters auf die jeweilige Teilnahmegebühr entfällt in diesen Fällen.
Bereits bezahlte Teilnahmegebühren werden dem Teilnehmer unverzüglich zurückerstattet.
(3) Weitere dem Teilnehmer eventuell entstehende Kosten wie z.B. Hotel- oder Reisekosten
können vom Veranstalter nicht übernommen werden.

§ 6 Copyright
Schulungsunterlagen und Ähnliches, die dem Teilnehmer vom Veranstalter zur Verfügung gestellt
werden, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen vom Teilnehmer in keinem Falle Dritten zur
Verfügung gestellt, vervielfältigt oder in irgendeiner Weise gewerblich genutzt werden.

§ 7 Datenschutz
(1) Die dem Veranstalter durch den Teilnehmer zur Verfügung gestellten personenbezogenen
Daten werden vom Veranstalter ausschließlich zur Vertragsdurchführung verwendet und
nicht an Dritte weitergegeben.
(2) Lediglich auf Wunsch und mit Einwilligung des Teilnehmers können personenbezogene
Daten des Teilnehmers durch den Veranstalter an mögliche zukünftige Arbeitgeber des
Teilnehmers weitergegeben werden.

§ 8 Teilnahmegebühr
Die Teilnahmegebühr wird mit Vertragsschluss fällig und ist bis spätestens eine Woche vor
Kursbeginn an den Veranstalter zu bezahlen.

§ 9 Gerichtsstand
Der Gerichtsstand ist, soweit zulässig, Düsseldorf.

§ 10 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder
undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, so wird
dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.